Adoleszentenpsychiatrie – Aufgaben und Spektrum

Zielgruppe

Mitarbeitende aus der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpsychiatrie, Psychiatrie und Eingliederungshilfe: Psycholog/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Sozialarbeiter/innen, Assistenz, Heilerziehungspfleger/innen, Heilpädagog/innen, Sozialpädagog/innen, Erzieher/innen, Lehrer/innen und Interessierte anderer Berufsgruppen.

Inhalte

Nicht mehr Kind und noch nicht erwachsen – so wird allgemein die Zeit der Adoleszenz beschrieben. Das Jugend- und Erwachsenenalter stellt eine große Entwicklungsaufgabe dar, die mit Herausforderungen verbunden ist. Insbesondere für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen droht sie manchmal zu scheitern. Zudem können verschiedene psychische Erkrankungen, wie z.B. Sucht, psychotische Störungen oder selbstverletztendes Verhalten, gerade in der Zeit der Adoleszenz beginnen. Auch haben Straffälligkeit und Störungen des Sozialverhaltens nicht selten hier ihren Ursprung.
Die Adoleszentenpsychiatrie versucht einen gelingenden Übergang (Transition) von der
adoleszentenorientierten hin zur Erwachsenenpsychiatrie zu gestalten. Über die Aufgaben und Krankheitsbilder erhalten die Teilnehmenden in dieser Fortbildung einen Überblick.


Außerdem geht es u.a. um:


• Einblick in die Entwicklungsneurobiologie
• Besonderheiten in der alters- und reifungsspezifischen Therapie
• Die Rolle der Familie

Verantwortliche Koordinatorin

Melanie Feige

Dozent

– Dr. med. Michael Lipp – Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärztliche Stationsleitung der Adoleszentenstation und Tagesklinik am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf

Dauer

7 Unterrichtseinheiten

Datum

07.05.2019

Uhrzeit

von 09:00 bis 15:00

Kosten

200 Euro,
180 Euro für Teilnehmende aus Einrichtungen der Diakonie, inkl. Seminarunterlagen und Pausengetränke

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Anmeldeschluss

09.04.2019
Fortbildungspunkte
7
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