Delir

Zielgruppe

Altenpfleger/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Mitarbeitende in teilstationären oder stationären Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie Krankenhäusern.

Inhalte

Jeder dritte operativ vollstationäre Patient ist über 70 Jahre alt. Das Risiko, ein postoperatives
Delir zu entwickeln, ist für diese Patientengruppe signifikant hoch. „Im Durchgang“, „akut verwirrt“, „tüddelig“ sind im Pflegealltag immer noch Begriffe, die die Diagnose Delir beschreiben. Doch nicht nur eine OP kann ein Delir auslösen, die Ursachen sind vielfältig. Ein Delir wird zudem oft nicht erkannt, bzw. verkannt. Die Folge ist häufig eine Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit, insbesondere bei einer bereits bestehenden Demenz.
Die Diagnose Delir ist nicht ausschließlich im Kontext Krankenhaus zu sehen, auch in Einrichtungen der Altenpflege und in der ambulanten Versorgung spielt sie eine wichtige Rolle. Dieses Seminar gibt Ihnen u.a. einen Einblick in die Entstehungsbedingungen und in die Differentialdiagnostik. Zudem erhalten Sie einen Überblick über einzelne Screening-Instrumente und deren Anwendbarkeit.


• Differentialdiagnostik Delir, Demenz und Depression
• Erkennen von Risikofaktoren
• pflegerelevante Maßnahmen
• Die Bedeutung der Polypharmazie und Multimorbidität

 

Verantwortliche Koordinatorin und Dozentin
Melanie Feige
Dipl. Pädagogin, Gesundheits- und Krankenpflegerin

Hinweis

Diese Fortbildung bieten wir auch als Inhouse-Schulung in Ihrer Einrichtung an.

Dauer

8 Unterrichtseinheiten

Datum

24.09.2019

Uhrzeit

von 8.30 bis 16.00 Uhr

Kosten

130 Euro,
110 Euro für Teilnehmende aus Einrichtungen der Diakonie,
inkl. Seminarunterlagen und Pausengetränke

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Anmeldeschluss

27.08.2019
Fortbildungspunkte
8
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