Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen (FEM)

Zielgruppe

Mitarbeitende in stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten, Krankenhäusern und Einrichtungen der Eingliederungshilfe.

Inhalte

Wie viele von Ihnen haben in Ihrer Einrichtung FEM, bei denen Sie meinen, dass diese eigentlich nicht nötig sind? Kennen Sie die Argumente der Einrichtung, dass die FEM schon allein aus haftungsrechtlichen Gründen angebracht ist? Sind Sie mit den ärztlichen Stellungnahmen zufrieden, erkennen Sie den Bewohner dort wieder? Wissen Sie welche Aufgabe der Betreuer bei einem solchen Verfahren genau hat? Was ist eigentlich die Aufgabe des Verfahrenspflegers bei diesem Prozess? Ab wann beginnt eigentlich eine FEM und wann endet sie? Ist der Beschluss vom Amtsgericht verpflichtend?
In diesem Seminar lernen Sie nicht nur Techniken kennen, die zur Vermeidung von FEM angewandt werden können; Sie lernen ebenso, auf Augenhöhe mit den dazugehörigen Personen, wie z.B. Bewohner/innen, Betreuer/innen, Angehörigen, Verfahrenspfleger/innen und Richter/innen zu sprechen. Ebenso wird auf die Rollen von MDK und Heimaufsicht eingegangen, damit Sie einen
breiten Stand haben und fachlich, mit entsprechender Rechtssicherheit, argumentieren können.

Verantwortliche Koordinatorin

Sandra Eisenberg

Dozent

– Alexander Bollmeier – Berufsbetreuer, Verfahrenspfleger, Pflegedienstleiter

Dauer

8 Unterrichtseinheiten

Datum

19.09.2019

Uhrzeit

von 09:00 bis 16:30 Uhr

Kosten

130 Euro,
110 Euro für Teilnehmende aus Einrichtungen der Diakonie, inkl. Seminarunterlagen und Pausengetränke

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Anmeldeschluss

22.08.2019
Fortbildungspunkte
8
8