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Freund*innen der DFA, die Lust und Spaß haben, uns zu begleiten.

Neue Qualifizierungen für Quereinsteiger:innen

Sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Pflege bekommen die Quereinsteiger:innen mehr Aufmerksamkeit. Aufgrund die Personalmangels in der Pflege wird es zukünftig zu einem anderen Personalmix mit neuer Aufgabenverteilung kommen. Der Einsatz von Mitarbeitenden die (noch) keine berufliche Qualifikation in der Pflege erwerben konnten wird ausgebaut. Damit dies nicht zu Lasten der Qualität geht, bieten wir zwei neue Qualifizierungen.

 

Gemäß der Rahmenverträge für die Häusliche Krankenpflege nach § 132a SGB XI können leichtere behandlungspflegerische Leistungen auch von Quereinsteiger:innen erbracht werden, die keine einschlägige pflegerische Ausbildung abgeschlossen haben.


Durch die Teilnahme an dieser Qualifizierung mit insgesamt 48 Stunden werden die vorgegebenen Voraussetzungen erworben, die definierten behandlungspflegerischen Tätigkeiten sicher und fachlich korrekt auszuführen. Zu Sicherung der Nachhaltigkeit der erworbenen Kompetenzen wird nach 3 Monaten zudem ein Reflexionstreffen (4 UStd.) für die Teilnehmenden angeboten, welches optional besucht werden kann.

 

Unser Angebot: HKP Pflegeassistenz

In der stationären Pflege wird ab Mitte 2023 ein neues Personalbemessungsverfahren eingeführt. Grundlage dafür ist das Rothgang Gutachten, dass einen neuen Personalmix vorschlägt und zwischen verschiedenen Qualitätsniveaus (QN) unterscheidet. Von Bedeutung wird auch das QN 2 sein.


Gemeint sind Quereinsteiger:innen mit einer 200 stündigen Qualifikation im pflegerischen Bereich. Eine Regelung in den Hamburger Rahmenverträgen und den Personalverordnungen steht noch aus aber stationäre Einrichtungen können sich jetzt schon darauf vorbereiten. Der erste Kurs beginnt im April 2023.

 

Unser Angebot: Assistenzkräfte in der Pflege

Ihre Ansprechpartnerin
Clara Rynas
Koordinatorin Pflegepraxis

Neue Rahmenempfehlung nach §132a SGB V

für die Anforderungen an die Eigung von spezialisierten Leistungserbringern zur Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden und deren Auswirkungen auf die Zusatzqualifikation der Pflegekrägte, welche die fachpflegerische Versorgung eigenständig durchführen.

Mit der Absicht, die ambulante Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden zu verbessern, wurde eine Neuordnung der Versorgung in den Rahmenempfehlungen nach §132a SGB V vorgenommen, die am 01.01.2022 in Kraft getreten sind. Über die Details der persönlichen Qualifizierung der Pflegefachkräfte, welche die Versorgung der Wunden übernehmen, erfolgte die Einigung in einem Schiedstellenverfahren.

Wer nun als spezialisierter Leistungserbringer im ambulanten Bereich die Versorgung chronischer und schwer heilender Wunden durchführt, benötigt Pflegefachkräfte mit einer dreijährigen pflegerischen Ausbildung (Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie zukünftig Pflegefachfrauen/-männer), die über eine Zusatzqualifikation in der Wundversorgung verfügen, damit diese fachpflegerische Versorgung eigenständig durchführen dürfen.

Diese Zusatzqualifikation wurde auf einen Umfang von 84 Unterrichteinheiten festgesetzt und wurden Mindestinhalte beschrieben, die Bestandteil dieser Qualifizierung sein müssen.

Die Rahmenempfehlungen geben ebenfalls im §6 vor, dass die Zusatzqualifikation mit einer Prüfung abgeschlossen werden muss und das erfolgreiche Bestehen mit einem Zertifikat den Krankenkassen gegenüber nachgewiesen werden kann.

Seit vielen Jahren bieten wir Ihnen in der DFA die Möglichkeit, sich in der Wundversorgung im Basisseminar Wundexperte ICW® zu qualifizieren. Diese Kurse erstrecken sich jedoch nur über 56 Unterrichtseinheiten im theoretischen Unterricht, was zur Erreichung der Zusatzqualifizierung nach dem Rahmenempfehlungen nicht ausreichend ist. Uns war es jedoch neben der fachlichen Wertigkeit der Weiterbildung ebenso wichtig, unseren Teilnehmenden ein Zertifikat auszuhändigen, welches eine Anschlussfähigkeit besitzt und dessen qualitative Standards gesichert werden.

Aus diesem Grund haben wir uns an der Regelung der ICW® orientiert und als DFA ein weiteres, hierfür erforderliches Zertifizierungsverfahren durchlaufen.

Hierdurch können wir Ihnen nun als Ergänzung zum Basisseminar Wundexperte ICW® nun auch das Modul 1 des Fachtherapeuten Wunde ICW® anbieten. Durch dieses erste Modul, welches normalerweise ein Bestandteil der gesamten Weiterbildung zum Fachtherapeuten darstellt, können Sie durch das absolvieren weiterer 32 Unterrichtseinheiten und einer abschließenden zusätzlichen Prüfung die von den Rahmenempfehlungen geforderten mind. 84 Unterrichtsstunden nachweisen.

Diese Zusatzqualifikation ist allen Interessenten geöffnet, die bereits über ein gültiges Zertifikat als Wundexperte ICW® verfügen oder dieses gerade erwerben.

Auch die erforderliche Rezertifizierung der Zusatzqualifizierung über 10 Zeitstunden pro Kalenderjahr, welche nach der Rahmenempfehlung für die Pflegefachkräfte in der spezialisierten Leistungserbringung gefordert werden, können dann auch z.T. über die Rezertifizierungsseminare nach ICW® erworben werden.

Andersherum können Sie bei einem bestehenden gültigen Zertifikat Wundexperte ICW® durch die Teilnahme an der Zusatzqualifikation bereits 16 Punkte für Ihre Rezertifizierung im fünf Jahres Zyklus bei der ICW® erhalten. Damit lohnt sich der Besuch der Qualifizierung direkt doppelt.

Auch kann mit dem Besuch des Modul 1 des Fachtherapeuten Wunde ICW® innerhalb der nächsten 5 Jahre die komplette Qualifizierung zum Fachtherapeuten angeschlossen werden. Das erste Modul wird dabei vollständig anerkannt.

Für weitere Fragen, auch in Bezug auf die Leitungen in der spezialisierten Leistungserbringung, melden Sie sich gerne bei mir! Wir beraten Sie gerne.

Unser Angebot: Modul 1 Fachtherapeut Wunde ICW® Zusatzqualifizierung für spezialisierte Leistungserbringer

Carsten Mai







Ihre Ansprechpartnerin
Monja Johnsen
Koordinatorin Pflegepraxis

Zukunft Gerontopsychiatrie

Das ist unsere Kompetenz.

Sandra EisenbergMelanie Feige

Sandra Eisenberg und Melanie Feige


Wir als Koordinatorinnen im Bereich Gerontopsychiatrie arbeiten seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Ebenen und auf aktuellem Stand der fachlichen Diskussion mit gerontopsychiatrischen Themen – in Theorie und Praxis.

Die Zukunft stellt aktuell viele Fragen.

Die Wichtigste:

Geht uns für solche Situationen die Kraft aus?


Foto S. Eisenberg

Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen (z.B. Demenz, Depression, Delir, Angststörungen) brauchen Zeit, fachliche Expertise und gesunde, kraftvolle Teams mit guter Selbstregulationsfähigkeit.

So kann auch für sie Wohlbefinden und eine würdevolle letzte Lebensphase möglich werden.

Diese Bedingungen sind in der Praxis jedoch oft nicht gegeben.

Daran binden sich nun auch aktuelle Diskussionen und Entwicklungen in der Gerontopsychiatrie:


  • Ist trotz Personalmangel eine „gute“ gerontopsychiatrische Pflege möglich?

Wer definiert, was „gut“ ist? Der MDK? Die Nationale Demenzstrategie? Das „Rothgang-Gutachten“?

Dazwischen bewegen sich die Einrichtungen und jede einzelne Mitarbeiterin, jeder einzelne Mitarbeiter.

Und es wird darum gehen, in den Einrichtungen -und je nach Ausmaß des konkreten Personalmangels- passende, realitätsorientierte und ggf. auch mutige Lösungsansätze zu finden.

Daran beteiligen wir uns.

 

  • Wieviel Spezialisierung brauchen wir bei einer generalisierten Ausbildung?

Auch wenn eine fundierte Auswertung der Effekte der generalisierten Pflegeausbildung erst in einigen Jahren möglich sein wird, zeigt sich jedoch eines deutlich:

Fachlich und persönlich kompetente Mitarbeiter:innen in der Gerontopsychiatrie verfügen über bestimmte Merkmale.

Unter anderem haben Sie Zugriff auf ein „Spezialwissen“, wie es sich nur im Milieu der gerontopsychiatrischen Arbeit entwickeln kann.

Sie wissen z.B., dass „Vanille“ der Geschmack der Menschheitsgeschichte ist und was das für die Pflege von Menschen -vor allem mit Demenz- bedeutet.

Aktuell beobachten und erfragen wir gezielt dieses Wissen und Können bei Mitarbeiter:innen, die in der Altenpflege und dann vertieft gerontopsychiatrisch ausgebildet sind, mit den ersten Absolvent:innen der generalistischen Ausbildung.

Diese Eindrücke, Erfahrungen und Erkenntnisse beeinflussen die Weiterentwicklung unserer Formate, um Menschen mit gerontopsychiatrischen auch zukünftig das erforderliche „Spezialwissen“ zukommen zu lassen.


  • Was müssen bunt gemischte Teams in Zukunft fachlich wissen und können?

Teams in der in Pflege waren und sind „bunt“ gemischt. Entsprechend der jeweiligen Qualifizierung benötigen die MA qualitativ unterschiedliche gerontopsychiatrische Fachkenntnisse.

Für unterschiedliche Versorgungssettings gilt in Zukunft umso mehr, die persönlichen Stärken der Mitarbeiter:innen im Umgang mit psychiatrisch erkrankten alten Menschen zu identifizieren und zu fördern.

Neben Fort- und Weiterbildungen für alle Qualifikationsniveaus ist das ist unser Können, welches wir aktuell in weitere zukunftsfähige Formate übersetzen.