Humor am Ende des Lebens – Ein Schweben zwischen Hysterie und Gelassenheit

- Neues Angebot -

Zielgruppe

Palliative Care Fachkräfte aus der Pflege und aus psychosozialen Arbeitsfeldern, Pflegefachkräfte, Ehrenamtliche/Freiwillige.

Inhalte

Die Begegnung mit dem Lebensende und der Umgang mit Trauer und Verlust ist zweifellos eine ernste Angelegenheit! Dennoch hört dadurch das Leben nicht auf, „komisch“ zu sein. Vor den großen Fragen des Seins und Nicht-Seins stehen wir alle gewissermaßen hilflos da. Typisch in dieser Zeit sind Krisen, gezeichnet von Phasen der Starre, Verwirrung, Angst und Wut.
Humor schafft Distanz und fördert Toleranz, indem er Differenzen ebnet. Ohne diese beiseite schieben zu wollen oder gering zu schätzen, baut er Brücken zwischen weit auseinanderklaffenden Sichtweisen und schafft Versöhnung, Vertrauen und Leichtigkeit. Er  umarmt das Paradoxe im Leben und zeigt uns, dass es normal ist zu scheitern (ja sogar zu sterben).
Die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel ist ein wichtiger Baustein der sozialen Kompetenz, die wir als Helfer brauchen, um für uns persönlich, aber auch im Team Stärkung zu erfahren.

 


Verantwortliche Koordinatorin

Christel Ludewig

 

Dozent

Paul Kustermann
Clown, Coach, Trainer, Autor, Pädagoge, Alpenführer

Dauer

8 Unterrichtseinheiten

Datum

06.08.2019

Uhrzeit

von 9.00 bis 16.00 Uhr

Kosten

200 Euro,
180 Euro für Teilnehmende aus Einrichtungen der Diakonie,
inkl. Seminarunterlagen und Pausengetränke

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Anmeldeschluss

09.07.2019
Fortbildungspunkte
8
8